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Vortrag: Virtuelle Welten

Geschrieben am 22. April 2010 um 14:57 Uhr von Michael | Kommentieren »

Ich war gestern auf dem Vortrag “Virtuelle Welten – Chancen und Risiken von Web 2.0” von Herr Prof. Dr. Franz Josef Röll von der Hochschule Darmstadt.

Der Vortrag hat mich schwer begeistert und daher möchte ich den einfach weiterempfehlen. Herr Röll ist wirklich sehr überzeugt von seinen Worten und bringt sie sehr, sehr enthusiatisch mit Feuer und Flamme rüber. Leider habe ich mir überhaupt keine Notizen gemacht, was mich nun doch sehr nervt, da in seinem Vortrag sehr viele tolle Beispiele für Medienarbeit vorkamen.

Interessant fand ich die Aussage, dass “die Studenten und Schüler nicht dumm sind, sondern einfach anderst denken”. Der Anfang des Vortrags hat sich sehr damit beschäftigt wie sehr die neuen Medien (besonders das Internet) unsere Strukturen im Gehirn verändern. Sein Schlagwort war hier “Hypertextuales” Denken, über das ich mich bei Gelegenheit noch ausführlicher informieren möchte.

Ein paar Adressen sind mir noch im Kopf geblieben, die ich recht gut und praktisch fand:

Die Seite “SlideShare“, auf der sehr viele Präsentationen zu allen Möglichen Themen zu finden sind. Ich hab einfach mal nach deutschen Präsentationen mit dem Schlagwort Web 2.0 gesucht und hatte mehr als genügend treffer.

Die Seite FloCabulary, die eine Methode vorstellt, wie man RapMusik und Vokalbellernen wunderbar vereinbart. Eine sehr geniale Sache.

Eine tolle Idee ist auch TeacherTube, die Tube für Wissensinhalte.

Leider fallen mir im Moment nicht mehr ein…

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Interessante Unterrichtsformen

Geschrieben am 20. April 2010 um 13:34 Uhr von Michael | Kommentieren »

Auf der re:publica gab es super viele tolle und interessante Vorträge und Workshops, auf deren Videos zum Nachschauen ich mich schon sehr freue.

Auf dem Blog von MediaCulture habe ich einen interessanten Beitrag zum re:learn, einer kleine Subkonferenz, gefunden.

Dabei geht es um die Einbindung von neue Medien in den Unterricht zum Beispiel durch Laptops oder Blogs.

Kurz verlinken möchte ich auf das iPhone-Projekt aus der Schweiz, bei dem die Schüler einer 5. Klasse mit Smartphones ausgestattet werden und diese für den Unterricht nutzen sollen. Die Schüler dürfen die iPhones auch mit nach Hause nehmen.

Damit haben die Kinder jederzeit und überall ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Die Kinder sollen das Gerät innerhalb und ausserhalb der Schule als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) umgehen lernen.

Die Lehrer wurden für dieses Projekt extra geschult. Die Idee ist Klasse, verfügen viele Schüler doch sowieso über ein Handy und einen Internetzugang. Wieso die Informationsbeschaffnung und Bewertung nicht begleiten? Ich bin sehr gespannt wie sich das Entwickelt.

Mir persönlich gefällt aber die Idee mit den Blogs an Schulen. Der Betreiber von Musikpädagogik heute stellt verschiedene Klassenblogs vor und hat diese auch verlinkt. Beim Durchklicken ist mir aufgefallen, dass die Nutzung bzw. die Kommentierung der Leser (ich nehme mal es sind auch die Schüler?) steigt. Die Blogs sind noch nicht lange im Betrieb, aber es finden sich schon eine Vielzahl von Beiträgen. Zu manchen gibt es viele Kommentare zu manchen nicht. Bei einigen können auch die Schüler selbst Eintrage verfassen.

Ich finde das super, hat man doch einen anderen Zugang zu den Schülern und es besteht die Möglichkeit verschiedene Dinge in einer anderen Form zu reagieren. Die Schüler können selbst Beiträge verfassen und setzen sich mit dem Thema etwas mehr auseinander. (Dafür dient unser Blog hier letztendlich auch).

Wer keinen Weblog bei einem kostenlosen Anbieter aufsetzen möchte und keinen willigen Admin hat, der WordPress installieren möchte, kann auch beim Jugendnetz ein Magazin einrichten (lassen). Ich war hier in einer Schule bei einer Vorstellung dabei und habe mir das Magazin von den Verantwortlichen des Jugendnetz zeigen lassen. Das Einrichten des Magazin ist kinderleicht und Artikel schreiben ist noch einfacher.

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