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Creative Commons goes Schule

Geschrieben am 22. November 2010 um 15:26 Uhr von Michael | Kommentieren »

Ein tolles Beispiel, wie Creative Commons in der Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden kann, kam im laufe des Tages per Twitter rein. Das gefällt mir so gut, das muss hier auch erwähnt werden. So ein Tweet gerät schnell in Vergessenheit.

Es handelt sich um die Musikzapfsäule. Wenn ich das richtig verstanden habe, suchen die Schüler und SchülerInnen nach freier Musik und stellen diese auf dem eigens dafür erstellten Blog vor. (btw, das Layout ist ziemlich stylisch.) Was ich aber noch viel cooler ist, dass in der Schule tatsächlich eine Musikzapfsäule steht. Der Zapfhahn ist ein USB-Anschluss und das Benzin sind die im Blog vorgestellten Songs. Absolut geniale Sache. Eine sehr praktische Erfahrung mit dem Thema Urheberrecht.

Der WDR hat in der Sendung “Lokalzeit” auch einen Bericht über das Projekt. Der Bericht ist in der Mediathek zu finden.

Nebenbei möchte ich auf diesem Weg noch auf die Idee mit dem Jugendhaus-Sampler verweisen. Ich meinen Augen auch schöne Sache, um mit Creative Commons zu arbeiten. Ein Blick in die von der Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW erstellte Broschüre Freie Musik im Internet möchte ich auch empfehlen. Dort werden die Creative Commons gut erklärt. Die Broschüre kann bei Klicksafe als PDF heruntergeladen werden.

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Comics erstellen mit Radical Comic Designer

Geschrieben am 25. Oktober 2010 um 09:08 Uhr von Michael | Kommentieren »

Noch ein Beitrag über Software, die ich auf der Kinderfreizeit für kleinere Projekte eingesetzt habe.

Um einen kleinen Comic mit den Teilnehmern zu erstellen, habe ich vor der Freizeit im Internet nach Software für Linux gesucht. Mit dem Radical Comic Designer bin ich auf ein kleines aber feines Programm für Linux und Windows gestoßen.

Mit dem Radical Comic Designer lassen sich im Handumdrehen kleine Comics erstellen und diese anschließend als PDF oder Bilddatei exportieren. Der Funktionsumfang ist auf das Notwendigste beschränkt. Als Vorlage dient eine A4 Seite, auf der Felder für die Fotos erstellt werden können. In die Felder lassen sich dann Fotos importieren. Anschließend stehen Sprechblasen und Kommentarfelder zur Verfügung, die mit Text gefüllt werden wollen. Das Ganze geht ziemlich einfach vor der Hand.

Allerdings war mein Netbook (1,6Ghz, 1GB Ram) fast zu langsam dafür. Es ging zwar alles wunderbar, aber etwas gemütlicher.

Das Programm kann kostenlos heruntergeladen werden.

Version für Linux.

Version für Windows.

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Arbeiten mit Scribus bei einer Freizeit

Geschrieben am 13. Oktober 2010 um 13:26 Uhr von Michael | Kommentieren »

ScribusIm Sommer habe ich wieder auf einer Freizeit für Kinder und Jugendliche gearbeitet. In verschiedenen Hobbygruppen haben wir Betreuer den Kindern & Jugendlichen tagtäglich allerlei unterhaltung geboten. Und wie letztes Jahr haben wir wieder eine Zeitung erstellt, die jeden Tag über die verschiedenen Gruppen berichtete, lustige Storys auftischte oder ein Horoskop bot.
Die Zeitung haben wir mit dem Programm Scribus realisiert.

Die Zeitungsgruppe hat sich immer kurz zum Meeting getroffen. Dort wurden die Kids mit Stift, Papier und Foto ausgestattet um Informationen über die jeweiligen Gruppen zu sammeln. Diese flossen in der “Zentrale” zusammen, die mit 2 Laptops ausgestattet war. Auf einem Laptop wurden die Texte in eine Textdatei geschrieben, auf dem anderen direkt in Scribus in das passende Layout gepackt. Per USB wurden die Textdateien des anderen PCs anschließend nachgetragen. Das hat alles so super reibungslos funktioniert, dass ich an dieser Stelle einfach einmal auf Scribus hinweisen möchte.

Das Scribus-Forum beschreibt die Software wie folgt:

“Scribus ist ein Open-Source-Programm, das professionelles Seitenlayout auf Linux / UNIX, Mac OS X, OS / 2 Warp 4/eComStation und Windows-Desktops erlaubt. Unter der modernen und benutzerfreundlichen Schnittstelle, unterstützt Scribus professionelle Publishing-Features wie CMYK-Farbraum, Seperation, Sonderfarben, ICC-Farbmanagement und vielseitige PDF-Erstellung.”

Das klingt zwar etwas überdimensioniert für unsere Zwecke, wir hätten auch sicher einfach OpenOffice nehmen können. Die Einfachheit des Programms hat dann aber schon überzeugt. Es ist wirklich ein Kinderspiel ein Textfeld anzulegen, dazu einen Platzhalter für das anschließende Foto zu erstellen und anschließend alles zu einem Artikel zusammenzufügen. Mit Gimp haben wir ein kleines Logo kreiert und fertig war unser “Revolverblatt”, passend zum Thema der Freizeit “Cowboy und Indianer”.

Sicherlich bietet das Programm viel, viel mehr Funktionen. “Die Redaktion” hat sich aber mit den Standardfunktionen vollkommen ausgestattet gefühlt und das Revolverblatt sah dennoch wie eine Zeitung aus.

Die Kinder und Jugendlichen hatten derart viel Spass Artikel zu verfassen, ein Rätsel zu erstellen oder auch ein Horoskop zu schreiben, dass die Zeitung auch nächstes Jahr nicht fehlen darf.

Damit wir nicht so viel Ausgaben drucken mussten, haben 2 weitere Kids eine coole Wand erstellt, an die immer die neuste Ausgabe angebracht wurde.

Zur Vorbereitung haben wir schon ein paar Fotos passend zum Thema im Netz zusammengesucht, die die Artikel aufgepeppt haben.

Gut finde ich Scribus auch deshalb, weil die Teilnehmer der Hobbygruppe sich das Programm auch Zuhause legal und kostenlos herunterladen und ausprobieren können. Im Sinne der Nachhaltigkeit finde ich es besser nach freien Software-Lösungen zu suchen statt auf teure zu setzen, auch wenn diese natürlich manchmal einfach besser sind. Aber so können die Teilnehmer mit dem Programm alleine weiterarbeiten.

Scribus gibt es für Linux, MacOSX und Windows. Heruntergeladen werden Scribus hier.

Hilfe findet sich im Scribus-Forum oder im Wiki von Scribus (Deutsch).

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Blogs an Hochschulen?

Geschrieben am 15. Juli 2010 um 14:58 Uhr von Michael | Kommentieren »

Nach dem ich nun schon viele Artikel zu Thema “Weblogs an Schulen” gelesen habe, würde mich interessieren, ob es nicht auch sinnvoll für Hochschulen sein kann?

Persönlich ist mir das nun schon ganz oft passiert, dass ich über Zeitungsartikel, Blogbeiträge, Podcasts oder Dokumentationen gestoßen bin, die wunderbar in zu einem Modul aus dem Semester gepasst hätte. Statt eine E-Mail an den Hochschulverteiler zu schicken *schauder*, ist ein kurzer Blogeintrag doch viel netter. Wenn es interessiert, der liest es.

Ich stell mir das ungefähr so vor, dass ein Blog bei einem kostenlosen Anbieter erstellt wird, und die Studierenden, die Lust haben, können sich einen Account zulegen und darauf lostippen. Das wird dann bekannt gemacht, und man schaut was passiert.

Vielleicht führt es zu mehr Informationsaustausch, vielleicht aber auch nicht. Die Schreiber profitieren alle mal davon, da sich sich etwas mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Was ich bei diesem Blog hier auch für mich persönlich positiv finde.

Ist nur eine Idee. Ich hab das mal unserer Asta und der Fakultät vorgestellt, aber ja, passiert ist noch nichts.

Kennt jemand Hoschulen, die Blogs für Studierende anbieten? Ich hab ein bissel gesucht, aber nichts gefunden…

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Die Mikrospende

Geschrieben am 13. Juli 2010 um 15:15 Uhr von Michael | Kommentieren »

Ich bin ja schwer Begeistert von der Idee der Mikrospenden. Entwickelt hat das ein Kommilitone, der über seine Idee regelmäßig im Tagebuch eines Mikrospenders unter dem Namen Marc Connor bloggt.

Aber zuerst die wichtigste Frage: Was sind Mikrospenden? Laut Definition von Marc handelt es sich dabei um

“eine Spende zwischen 0,01€ und 0,99€, die mittels eines automatisierten Verfahrens zur Förderung gemeinnütziger Organisationen gesammelt wird”

Das klingt doch ganz einfach. Der Theorie nach ist das Verfahren in 3 Schritten erledigt:

Schritt 1:
Bitte lassen Sie ihren Computer bzw. ihr Rechenzentrum regelmäßig und automatisch, 4 Mal im Monat, meinen Kontostand bei Ihnen prüfen.

Schritt 2:
Bitte registrieren Sie an diesen 4 Stichtagen regelmäßig und automatisch den vorhandenen Cent-Betrag (0,00€-0,99€) auf meinem Konto.

Schritt 3:
Bitte buchen Sie den Cent-Betrag als “Mikrospende” auf ein Sammelkonto, das ich ggf. demnächst bei Ihnen eröffnen werde.

Das klingt nun natürlich nach wenig Geld. Maximal kommen 3,96 Euro im Monat zusammen, und 47,52 Euro im Jahr.
Dieses Verfahren ist aber für ein Masse an Personen ausgelegt. Bei 100 Personen sind es immerhin schon maximal 4752,00 Euro im Jahr. Je mehr Personen mikrospenden, desto höher die Summe. Es müssen also viele Leute von der Sache überzeugt sein und Lust haben mitzumachen, was sicher ein Knackpunkt ist. Aber wenn das erstmal eingerichtet ist, laufen die Spenden ja im Hintergrund und die paar Cent fallen sicher auch nicht so in’s Gewicht.

Und wofür das Ganze? Das Einzige was Marc möchte, ist den Jugendtreff, in dem er tätig ist, durch Mikrospenden zu unterstützen / finanzieren. Okay, es ist viel. Vielleicht zu viel? Jedenfalls macht es Spass seinen “Kampf” im Blog zu verfolgen.

Seit ich von diesem Begriff und dem Verfahren dahinter zum ersten Mal gehört habe, geistert in meinem Kopf das Wort “Bürgerstiftung”.

So wäre es doch eine prima Sache, wenn durch Mikrospenden eine Stadt ihre gemeinnützigen Institutionen etwas unterstützen könnte. Oder auch kleinere Anschaffungen oder Reparaturen tätigen könnte. Für mich als Spender ist es natürlich schön, wenn ich direkt sehe, was aus meiner Spende wurde. Mikrospenden sind also für regionale Projekte eine tolle Geschich

Wie das Geld verwendet wird, könnte in einem schönen demokratischen Prozess beschlossen werden. Ja, auch mit Hilfe des Internet! :-) Das wäre für die Stadt ich meinen Augen ein riesen Gewinn. Nicht nur weil Geld zur Verfügung steht, sondern auch weil jeder Mirkospender seinen Teil dazu beiträgt und das Stadtbild durch die Bürger geprägt wird.

Und wie werde ich nun Mikrospender? Tja, da hilft im Moment nur eine Anfrage bei der Bank. Vielleicht richten die ja solch ein Verfahren ein? Falls ja, Marc bittet sicherlich um einen Hinweis :-)

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