Tags: Kinder & Jugend


Genug gegoogelt! Alternative Suchmaschinen

Geschrieben am 7. Juni 2011 um 14:23 Uhr von Felix | Kommentieren »

menschen und institutionen, die die datensammelwut von google beklagen (hier im besonderen hinsichtlich der suchmaschine) gibt es mittlerweile ja viele. oftmals halte ich die form der kritik aber nicht für lösungsorientiert genug. in den meisten fällen wird einfach dazu geraten eine andere suchmaschine als google zu benutzen, um dem problem zu entgehen. welche aber eine gute alternative darstellen muss man vermutlich selbst herausfinden.

ich habe also letztendlich nichts anderes gemacht als mir verschiedenste suchmaschinen im netz anzuschauen und mir kurze schlagwörter dazu zu notieren. anspruch auch vollständigkeit besteht nicht, ich kann aber nur empfehlen sich die suchmaschinen zumindest anzuschauen! wer kennt noch mehr gute suchmaschinen?

DUCK DUCK GO
gute integrierbarkeit in firefox und chromium (andere nicht getestet). übersichtliches & schönes erscheinungsbild, zig einstellungsmöglichkeiten, speichert nichts, benutzt eigenen algorithmus, leider (noch) keine deutsche version, region lässt sich einstellen, WOT-Plugin, intelligente funktionen,

SCROOGLE

lässt sich mit etwas geduld gut integrieren, altbackenes/minimalistisches design, zu wenig einstellungsmöglichkeiten, speichert nix, benutzt google-algorithmus, region lässt sich einstellen

IXQUICK
google sehr ähnlich, speichert nichts, verfügt über bildersuche, viele einstellungsmöglichkeiten,

Suchmaschinen für Kinder:

FragFINN
gute integrierbarkeit für internet explorer und firefox, verlinkt nicht auf die Wikipedia, stattdessen auf das Grundschul-Wiki, einfache darstellung,

Blinde Kuh
sehr nützliche einteilung in kategorien, seite wirkt insgesamt aber etwas überladen, lustige beamer funktion,

verschlagwortet mit , , ,

Facebook für den Verein/Jugendhaus Page oder Profil ?

Geschrieben am 5. Mai 2011 um 16:08 Uhr von Michael | 3 Kommentare »

Für einen Verein oder ein Jugendhaus kann Facebook eine durchaus praktische Kommunikations- und Werbeplattform sein. Es sind ja doch mittlerweile viele aus dem Verein / Jugendhaus / der Einrichtung bei Facebook und die Leute sind dort dann auch am besten/einfachsten zu erreichen. Daher hat sich sicher jeder Verein oder jedes Jugendhaus sicher schon überlegt, ob sich ein Auftritt bei Facebook lohnen würde. Und selbstverständlich sind viele schon dort zu finden.

Die, die es vorhaben, stellen sich sicher die Frage, ob es ein Profil mit dem Vereinsnamen oder doch lieber eine Seite für den Verein sein soll.

Daher möchte hiermit mal eine Diskussion mit der Frage “Page oder Profil ?” eröffnen und die Vor- und Nachteile der beiden Varianten – vielleicht auch als Entscheidungshilfe – vorstellen.

 

Ein Profil mit dem Namen des Vereins

Wenn man ein Profil mit dem Vereinsnamen anlegt, ist das wie ein normaler Nutzer-Account. Es stehen alle funktionen zur Verfügung, die jeder andere Benutzer auch hat:

  • Profilfoto
  • Nachrichten
  • Umfragen
  • Gruppen gründen
  • Veranstaltungen erstellen
  • Chat

 

Das alles sind nützliche Funktionen, keine Frage. Nur sind sie für diese Fall nicht geeignet. Nicht nur weil Facebook das nicht erlaubt, sondern weil der Verein dann Einblicke in die Profile seiner Freunde bekommt. Somit kriegt er natürlich alles mit, was seine Freunde so von sich geben. Das würde mich z.B. als Jugendlicher stören, wenn ein Mitarbeiter im Jugendhaus in meinem Profil “herumstöbern” kann.

Es ist wirklich praktisch mit seiner Lieblingskneipe “befreundet” zu sein, aber ich weiss ja eigentlich garnicht wer da vor dem PC sitzt. Vielleicht posten verschiedene Mitarbeiter, die sich dann bei mir umschauen.

Zudem bezweifel ich, dass viele Leute Facebook-Listen einsetzen.

 

Eine Page für den Verein

Wenn ich eine sog. “Page” (oder einfach Seite) einrichten möchte, benötige ich auch auf jeden Fall ein Konto bei Facebook. Auf der Startseite findet sich die Möglichkeit etwas unter dem Anmeldeformular: “Erstelle eine Seite für eine Berühmtheit, eine Band oder ein Unternehmen.”

Dort kann ich dann eine Seite für meinen Verein einrichten. Ist das Geschehen habe ich ähnliche Funktionen wie bei einem Profil:

  • Foto
  • Nachrichten
  • Umfragen
  • Gruppen gründen
  • Veranstaltungen erstellen
  • Chat

 

Bei einer Seite fehlen zwei Funktionen,  die eigentlich ziemlich wichtig sind: Private Nachrichten und der Chat. Beides sicherlich sehr praktisch, um z.B. mit Jugendlichen in Kontakt zu bleiben. Ist der Rechner im Jugendhaus immer angemeldet, kann so auch nachgefragt werden “wer alles gerade im Haus ist” und so weiter.

Der oben erwähnte Punkt mit dem Durchstöbern des Profil entfällt aber. Ich sehe zwar, wem meine Seite gefällt, aber ich sehe nich deren komplettes Profil, sonder nur das, was ohnehin öffentlich ist und jeder Andere auch sieht.

Wenn ich eine Seite angelegt habe, kann ich aber unter deren Namen in Facebook aktiv werden. Als Beispiel unsere kleine Media-Sozial Seite bei Facebook. Ich kann dort als “Media Sozial” Veranstaltungen erstellen, etwas posten und bei anderen Seiten auf “Gefällt mir” klicken und kommentare abgeben. Als “Media Sozial” kann ich mich mit anderen Seiten vernetzen. Ich klicke bei der Seite von Medienkompetenz 2.0 auf “Gefällt mir” und bekomme dann deren Nachrichten zu sehen.  Dadurch kann man sich recht gut vernetzen und ist auf dem Laufenden was Kollegen so alles machen. Möchte ich nicht, dass jemand mich mit Media Sozial in Verbindung bringt, kann ich mich als “Seitenbetreiber” auch nicht anzeigen lassen. Dann sehen die Leute einfach nur Media Sozial und wem das alles gefällt, aber nicht, wer da schreibt.

Wenn sich Jugendhäuser auf diese Weise vernetzen sind sie dann auch ziemlich gut untereinander Informiert, was denn wo gerade ansteht.

Aber was für Möglichkeiten gibt es denn sonst mit z.B. den Jugendlichen Kontakt zu halten? Zum Beispiel Gruppen. Ich kann eine Gruppe für das Jugendhaus XY anlegen und das entweder als öffentlich oder geschlossen einrichten. Ist es öffentlich kann jeder Beitreten und Mitschreiben, ist es geschlossen, muss der Beitritt erst beantragt werden. Die Jugendlichen können der Gruppe dann beitreten, ohne, dass sie mit mir befreundet sind. Für die Gruppe gibt es dann auch eine Chat-Funktion, bei der dann alle, die gerade online sind, miteinander chatten.

 

Dies einfach nur mal als eventuelle Hilfe. Ich freue mich über weitere Anregungen oder Anwendungsbeispielen in den Kommentaren.

verschlagwortet mit , ,

Hörspiel-Workshop Teil2

Geschrieben am 21. April 2011 um 11:18 Uhr von Michael | Kommentieren »

Zur Vervollständigung nun der Beitrag zum 2. Teil des Hörspiel-Workshop beim Kreisjugendring Ravensburg. Ich poste den Original-Beitrag einfach auch wieder in diesem Blog. Anregungen und weitere Tipps gerne in die Kommentare. Frohe Ostern wünschen wir Euch! :)

Weiterlesen »

verschlagwortet mit , , , , , ,

Listen bei Facebook

Geschrieben am 19. April 2011 um 14:08 Uhr von Michael | 2 Kommentare »

Bei den letzten Seminaren kam immer wieder die Frage auf, wie man das Problem löst, dass man zwar gerne mit KollegInnen und Jugendlichen z.B. aus dem Jugendhaus befreundet sein möchte, aber dies nicht macht, da “die” nicht alles sehen sollen, was ich so von mir preisgebe.

Ich finde, dass Facebook wirklich eine praktische Sache für den schnellen und unkomplizierten Kontakt ist und sich bei mir in der Arbeit mit Jugendlichen durchaus bewährt hat. Auch als MitarbeiterIn im Jugendhaus ist es doch eine tolle Sache, wenn Projekte via Netz koordiniert werden können. Auch wenn ich nicht immer nur alles über Facebook machen will, einfach, weil das Internet nicht nur aus Facebook besteht.

Aber zurück zum Thema. Ich habe dann immer aufgezeigt wie bei Facebook eine Liste erstellt werden kann und die Freunde den entsprechenden Listen zugeordnet werden können. Persönlich nutze ich das sehr intensiv, da ich Informationen rund um meine Heimat ja nicht unbedingt mit Freunden aus dem Studium teilen brauche. Nicht, weil es super-geheim ist, sondern, weil es die Leute aus dem Studium einfach nicht interessiert, was in meiner Heimat los ist.

Aber es geht nicht nur um meine Statusmeldungen. Ich kann bestimmen wer welche Fotos sehen darf oder wer meine Kontaktdaten sehen darf. Bei mir sehen Kollegen z.B. in meinem Profil alles mögliche zu Media Sozial (Homepage, Mail, Twitter…), meine privaten Kontakte sehen aber eine ganz andere E-Mail Adresse und eine andere Homepage. Mit dem Anlegen einer Liste kann ich die Einstellung, wer was sehen darf, sehr fein gliedern.

Da es nun schon sehr, sehr viele Anleitungen gibt, wie ein solche Liste erstellt und genutzt werden kann, möchte einfach auf ein paar ausgewählte Links verweisen.

 

allfacebook.de – Wissenswertes über Freundeslisten (Listenfunktion genauer analysiert)

Sebastian Wendler – Facebook Privatsphäre: Listen

klicksafe.de – Leitfaden zum Schutz der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken – Facebook (PDF Anleitungen)

Facebook Datenschutz & Privatsphäre und Listen – HowTo bei Youtube

 

Es gibt noch viel, viel mehr. Wem da nicht genug ist, sucht einfach nach “Facebook Listen anlegen)”.

Ich empfehle wirklich jedem eine solche Liste anzulegen.

 

Nachtrag: Eine Blog-Empfehlung habe ich noch. Und zwar handelt es sich um MimiKama. Ein Blog, der sich mit Falschmeldungen bei Facebook beschäftigt. Falschmeldungen sind Statusmeldungen, die irgendwie interessant klingen, hinter denen sich aber meist ein Wurm oder öhnliches verbirgt. Das erkennt man immer gut, wenn die ganze Freundesliste ein “Unglaubliches Video bei Youtube” entdeckt hat. Jeder der dann draufklickt, verbreitet ungewollt den Link zu dem Video und schon ist die Sache in’s Rollen gekommen.

Und genau hierfür finde ich MimiKama echt praktisch. Mal abgesehen davon, dass es wirklich angebracht ist _vor_ dem Klicken kurz nachzudenken.

verschlagwortet mit , , ,

Hörspiel-Workshop Teil1

Geschrieben am 14. April 2011 um 12:31 Uhr von Michael | Kommentieren »

Und nochmal ein Beitrag, den ich schon beim Kreisjugendring Ravensburg veröffentlich habe. Dieses Mal geht es um einen Workshop zum Thema Hörspiel. Da ich Hörspiele und Podcasts für eine spannende und interessante Sache halte, möchte ich den Beitrag auch in diesem Blog verewigen. Im Original-Beitrag ist auch eine kleine Hörspiel-Probe und die Power-Point Präsentation verlinkt.

 

Am Montag, 11.04.2011 fand der erste Teil des Workshops “Hörspiel – Neu entdeckt” im Jugendhaus Ravensburg statt.

Wie versprochen nun eine Zusammenfassung mit dem Wichtigsten:

Weiterlesen »

verschlagwortet mit , , , ,

« Ältere Einträge