Weblogs in Kommunen

Geschrieben am 6. Februar 2012 um 12:54 Uhr von Michael | Ein Kommentar »

Die “Bedeutung von Weblogs für Akteure im kommunalen Raum” ist der etwas sperrige Artikel meiner Abschlussarbeit, die ich seit August letzten Jahres endlich fertig bekommen habe und endlich mal veröffentlichen will. Ausserdem ist es mal wieder Zeit zu bloggen.

Die Arbeit soll einen Überblick zum Thema Weblogs und deren Nutzungsmöglichkeiten in kleineren Kommunen bieten. Da wir noch an unserem Layout für unsere Hauptseite arbeiten, lege ich die Arbeit derweil zum Herunterladen in die Dropbox (PDF).

Der theoretische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Schlagwörter Web 2.0/Social Media und einer Beschreibung von Weblogs. Im empirischen Teil habe ich 28 Gemeinden im Landkreis Ravensburg unter die Lupe genommen und geschaut, ob es entweder auf der Homepage der Gemeinde, einem ansässigen Verein, in der Jugendarbeit oder der Politik Weblog-Ähnliche Funktionen (Kommentarmöglichkeit, Artikel in umgekehrt chronologischer Reihenfolge) gibt.

Das Ergebnis ist, dass es zwar nur 2 “orginäre” Blogs gibt, aber die meisten Gemeindewebseiten ihre Bürger stets über Neuigkeiten informieren. Leider gibt es aber bei den Gemeindewebseiten nie die Möglichkeit einen Artikel zu kommentieren.

Ich habe das Thema aufgegriffen, weil ich selber gerne Blogs lese und glaube, dass sie für die Öffentlichkeitsarbeit ein prima Werkzeug sind. Auch weil Systeme wie WordPress sehr leicht aufzusetzen sind, Artikel flott geschrieben sind und die eingebaute Kommentarfunktion Dialog-fördernd sein kann. Das zitieren und kommentieren via Trackbacks könnte außerdem eine kleine regionale Blogsphäre schaffen.

Zu meiner großen Freude ist das nicht alles nur bloße Theorie geblieben, sondern befindet mit dem Jugendtreff Bodnegg und dem Jugendtreff Aulendorf schon in einer kleinen Versuchsphase befindet. Die Verantwortlichen dort setzen den Blog ein, um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und dadurch Sponsoren und Förderer für die Jugendarbeit zu gewinnen.

 

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Eine Reaktion zu “Weblogs in Kommunen”

  1. Claus Arndt

    Hallo,

    da haben Sie sich ein interesantes Thema ausgesucht – danke dafür, dass Sie die Datei online zur Verfügung stellen! Auch hier am Niederrhein ist es um die kommunale Blogger-Szene recht schlecht bestellt. Glücklicherweise konnten wir in Moers schon vor einigen Jahren unseren Bürgermeister problemlos überzeugen, mit einem Blog zu starten. Unlängst ist aus dem Bürgermeisterblog ein Verwaltungsblog geworden. So hoffen wir, noch vielfältigere Einblicke in unser Denken und Schaffen zu ermöglichen.

    Bei Gelegenheit werde ich mir ‘mal Ihre Arbeit vornehmen…

    Beste Grüße
    Claus Arndt
    Internetbeauftragter Stadt Moers


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